Caritas-Logo und Text Werkstatträte wirken mit

Neuigkeiten und Aktuelles:

Treffen der Landesarbeitgemeinschaft

Dülmen, 15.03.2011

97 Teilnehmer, davon 27 Vertrauenspersonen, aus 30 Caritas-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich im St. Barbara-Haus in Dülmen.

Zu diesem 26. Treffen der Landesarbeitgemeinschaft der Werkstatträte der Caritas in NRW hatte Koordinator Werner Heer aus Coesfeld eingeladen.

Die Tagesordnung umfasste die nochmalige Beratung des im November überarbeiteten Entwurfs der neuen Geschäftsordnung und die Beratung zu dem Entwurf des sogenannten Eckpunktepapiers des Konferenzvorstandes der Caritas-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in NRW und Niedersachsen.

Dieses Papier namens „Selbstverständnis und Perspektiven der Caritas-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in NRW und Niedersachsen“ soll erklären, was Caritas-Werkstätten sind, was behinderte Menschen von ihnen erwarten können und was diese Werkstätten bieten.

„Beim nächsten Treffen im Juni in Dülmen wird man sich kundig machen über ausgelagerte Arbeitsplätze und Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, blickt Koordinator Werner Heer nach vorne.“

„Und: Die neue Geschäftsordnung ist einstimmig verabschiedet und für das Eckpunktepapier sind eine einfache Sprache und inhaltliche Änderungen vorgeschlagen worden.“

Quelle: Kübber, Streiflichter, 16. März 2011

 

 

Arbeitsminister gratuliert zur Gründung der Landesvertretung der Werkstatträte in Behindertenwerkstätten

Düsseldorf, 17.03.2010

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Mischen Sie sich weiter ein und nehmen Sie Ihre Mitbestimmungsrechte wahr – zum Wohle Ihrer Kolleginnen und Kollegen!“ Das sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann heute (17. März 2010) in Düsseldorf an die Adresse der Werkstatträte aus den nordrhein-westfälischen Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Anlass war die Gründungsversammlung einer Landesvertretung der Werkstatträte.

„Die Werkstatträte“ – so Minister Laumann weiter – „tragen als Mitarbeitervertreter eine große Verantwortung für ihre Kolleginnen und Kollegen in den Werkstätten“. Sie hätten wichtige Mitbestimmungsrechte, beispielsweise bei der Gestaltung von Arbeitszeiten und Löhnen. Die neue Landesvertretung werde die Arbeit der Werkstatträte in den einzelnen Werkstätten wirksam unterstützen.

„Die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen zu verbessern ist mir ein Herzensanliegen“, sagte Minister Laumann. „Insbesondere die Teilhabe an Arbeit ist dabei ein zentrales Ziel, denn Arbeit bedeutet nicht nur Einkommen und materielle Sicherheit, sondern Teilhabe an der Gesellschaft, Selbstbestimmung und Anerkennung.“

Aus diesem Grund sei Arbeit eine der vier zentralen Säulen des Landesprogramms „Teilhabe für alle“, mit dem die Landesregierung behinderte Menschen in die Mitte unserer Gesellschaft bringen wolle. An em Programm beteiligen sich alle Ressorts der Landesregierung. Es umfasst aktuell mehr als 50 Maßnahmen, für die in diesem Jahr 188 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Der ehemalige Minister Laumann mit Werkstatträten

In Nordrhein-Westfalen gibt es 104 Werkstätten für Menschen mit Behinderungen mit über 60.000 Arbeitsplätzen. Das Land beteiligt sich seit vielen Jahren am bedarfsgerechten Aufbau und dem Ausbau von Arbeitsplätzen in Werkstätten. Trotz schwieriger Haushaltslage wird die bisherige Förderung auch in 2010 in unveränderter Höhe von 8,2 Millionen Euro fortgesetzt.

Die Werkstatträte vertreten nach der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung die Interessen aller in den Werkstätten beschäftigten Menschen mit Behinderung. Werkstatträte werden alle vier Jahre neu gewählt.

Kontakt:

Koordinatoren der Landesvertretung der Werkstatträte NRW sind:

• Michael Dreiucker, Tel. 02 51 / 27 09 35 1, M.Dreiucker@diakonie-rwl.de

• Werner Heer, Tel. 0 25 41 / 72 48 0, Werner.Heer@t-online.de